Lernkarten
Kosten & Gebühren
Acht Karten je Blatt, Vorder- und Rückseite passend gesetzt. Beidseitig drucken, zuschneiden, mitnehmen.
Blatt 1, Vorderseite
Gesamtkostenquote
BegriffKosten & Gebühren
Welche dieser Kostenarten taucht auf keiner Abrechnung auf?
FrageBeginner
Warum wiegen laufende Kosten schwerer als ein einmaliger Ausgabeaufschlag?
FrageBeginner
300 Euro monatlich über 30 Jahre bei 6 Prozent Bruttorendite. Wie viel bleibt bei 0,2 gegenüber 2,0 Prozent Kosten übrig?
FrageBeginner
Wo lässt sich bei langfristiger Anlage am meisten sparen?
FrageBeginner
Welcher Posten ist in der Gesamtkostenquote TER NICHT enthalten?
FrageFortgeschritten
Warum kann die Tracking-Differenz eines ETF kleiner sein als seine TER?
FrageFortgeschritten
Wie vergleicht man die Gesamtkosten zweier Wege sauber?
FrageFortgeschritten
Blatt 1, Rückseite
Die laufenden Fondskosten Sie werden täglich anteilig aus dem Fondsvermögen entnommen – der Anteilspreis ist bereits um sie gemindert. Ebenso unsichtbar sind der Spread und die Handelskosten innerhalb des Fonds. Zusammen sind diese drei fast immer der größere Posten.
FrageBeginner
Die laufenden Kosten eines Fonds in Prozent des Vermögens je Jahr – abgezogen wird sie täglich vom Fondsvermögen, nicht in Rechnung gestellt.
BegriffKosten & Gebühren
Etwa 80.000 Euro Unterschied – rund ein Viertel des Ergebnisses Aus 108.000 Euro Einzahlung werden bei 0,2 Prozent Kosten rund 290.000 Euro, bei 2,0 Prozent nur rund 208.000. Knapp 82.000 Euro Unterschied bei identischer Einzahlung und identischem Markt – der einzige Unterschied ist die Kostenquote, und die stand am ersten Tag fest.
FrageBeginner
Weil sie jedes Jahr auf das gesamte angesparte Vermögen wirken, nicht nur auf eine Einzahlung Der Ausgabeaufschlag trifft einmal die Einzahlung. Eine Kostenquote trifft im dreißigsten Jahr einen sechsstelligen Depotwert, nicht die Monatsrate. Dazu kommt: Was entnommen wird, kann sich nicht mehr verzinsen – der Verlust ist größer als die Summe der Gebühren.
FrageBeginner
Die Transaktionskosten innerhalb des Fonds Die TER ist eine Untergrenze, keine Gesamtangabe: Handelskosten im Fonds, erfolgsabhängige Vergütungen und Swap-Gebühren stehen ausdrücklich nicht darin. Ein Fonds, der seinen Bestand jährlich umschlägt, zahlt hier ein Vielfaches eines ruhigen – bei identischer TER.
FrageFortgeschritten
Bei den laufenden Fondskosten Die Fondskosten wirken jedes Jahr auf alles – breite Indexfonds liegen bei 0,05 bis 0,25 Prozent, aktive Aktienfonds häufig bei 1,5 Prozent und mehr. Die Ordergebühr ist bei zwei Käufen im Jahr der kleinste Hebel; wichtig wird sie nur bei sehr kleinen Sparraten.
FrageBeginner
Alle Posten eines Jahres in Euro ausrechnen und durch den Depotwert teilen Prozentzahlen verschiedener Bezugsgrößen lassen sich nicht addieren – die Kostenquote bezieht sich auf den Depotwert, die Ordergebühr auf die Ordergröße. In Euro gerechnet zeigt sich, dass bei kleinen Depots die Ordergebühren dominieren und bei großen die Fondskosten.
FrageFortgeschritten
Weil Erträge aus Wertpapierleihe und Quellensteueroptimierung den Rückstand verkleinern Die Tracking-Differenz misst ein Ergebnis, keine Gebühr – alles, was tatsächlich passiert ist, steckt darin. Zusatzerträge können den Rückstand verkleinern, in Einzelfällen liegt ein Fonds sogar vor seinem Index. Zu betrachten sind mehrere Jahre; ein einzelnes kann von einem Sondereffekt geprägt sein.
FrageFortgeschritten
Blatt 2, Vorderseite
Kleines Depot mit monatlichem Sparplan – worauf kommt es hier vor allem an?
FrageFortgeschritten
Was ist eine Bestandsprovision?
FrageProfi
Wozu dient eine Hochwassermarke bei einer erfolgsabhängigen Vergütung?
FrageProfi
Bei welcher Art von Produkt ist "billiger" NICHT automatisch besser?
FrageProfi
Warum ist ein sehr kleiner Fonds trotz niedriger Kostenquote riskant?
FrageProfi
Blatt 2, Rückseite
Ein Teil der laufenden Fondskosten, der jährlich an den Vertrieb zurückfließt Sie wird gezahlt, solange der Fonds im Depot liegt, und beträgt oft die Hälfte der Verwaltungsvergütung. Das erklärt, warum ein provisionsfinanzierter Berater eher einen Fonds mit 1,5 Prozent Kosten empfiehlt als einen Indexfonds mit 0,15. Seit MiFID II steht der Betrag in der jährlichen Kosteninformation.
FrageProfi
Auf kostenfreie Sparplanausführung Bei kleinen Raten dominieren feste Ausführungskosten: Ein Euro auf 25 Euro Rate sind vier Prozent, die sofort weg sind. Die Fondskostenquote ist zweitrangig, solange sie im üblichen Rahmen liegt. Bei großen Depots mit seltenen Käufen kehrt sich das Verhältnis um.
FrageFortgeschritten
Bei Versicherungen Bei standardisierten Produkten ist die Leistung identisch, dort entscheidet der Preis. Bei Leistungsversprechen entscheidet der Vertragstext: Der günstigste Tarif ist wertlos, wenn die Bedingungen den Leistungsfall ausschließen. Die Unterscheidung zu treffen ist die eigentliche Aufgabe.
FrageProfi
Sie verhindert, dass derselbe Wertzuwachs nach einem Verlustjahr ein zweites Mal vergütet wird Ohne Hochwassermarke kassiert der Manager nach einem Verlustjahr für die blosse Rückkehr zum alten Stand erneut. Mit ihr muss der frühere Höchststand erst wieder überschritten sein. Ohne Hochwassermarke, gegen den Geldmarktzins gemessen und jährlich abgerechnet ist eine Performance-Fee im Kern eine erhöhte Verwaltungsvergütung.
FrageProfi
Weil eine Schließung wahrscheinlicher ist – und sie schreibt Gewinne zu einem nicht gewählten Zeitpunkt fest Ein Fondsvolumen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich rechnet sich für den Anbieter kaum. Wird der Fonds aufgelöst, gilt das steuerlich als Verkauf – aufgelaufene Gewinne werden versteuert, ohne dass man den Zeitpunkt bestimmt hätte. Eine Verschmelzung ist dagegen meist steuerneutral.
FrageProfi
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