Börsengehandelte Bitcoin-Produkte haben den Zugang deutlich vereinfacht: keine Wallet, kein privater Schlüssel, Kauf über das gewohnte Depot. An der Schwankungsbreite des Basiswerts ändert das nichts.
Die Verpackung ändert nicht den Inhalt
Ein Wertpapier, das den Bitcoin-Kurs abbildet, schwankt genauso wie Bitcoin selbst. Reguliert ist der Zugangsweg – nicht das Risiko. Fällt der Kurs um 60 Prozent, fällt das Produkt entsprechend.
Hinzu kommt ein Punkt, der oft übersehen wird: Solche Produkte sind in Europa meist keine ETFs im rechtlichen Sinn, weil ein einzelner Rohstoff oder eine einzelne Kryptowährung die Streuungsanforderungen an einen Fonds nicht erfüllt. Sie sind häufig Schuldverschreibungen – damit trägst du zusätzlich das Ausfallrisiko des Emittenten, meist über hinterlegte Sicherheiten begrenzt.
Wie viel ist vertretbar?
Es gibt keinen aus Daten abgeleiteten „richtigen“ Anteil. Eine brauchbare Prüffrage: Welcher Betrag könnte vollständig ausfallen, ohne deine Finanzplanung zu berühren und ohne dass du nachts wach liegst? Dieser Betrag ist die Obergrenze.
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