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Geldpolitik

Japans Nullzins-Ära ist vorbei – was das bedeutet

Finanzen.net meldet das Ende von Japans Nullzins-Ära, der Yen legte am Morgen deutlich zum Dollar zu – für Sparer und Unternehmen beginnt ein neues Kapitel.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Finanzen.net meldet auf der Startseite unter der Überschrift „Zins so hoch wie lange nicht", dass Japans Nullzins-Ära vorbei sei. Details zur genauen Zinshöhe oder zum Entscheidungszeitpunkt liefert die Teaser-Zeile nicht – nur die Frage, was das für Sparer und Unternehmen bedeutet.

Der Yen bewegt sich bereits

Passend dazu meldet Markt Bote über finanzen.net, dass USD/JPY um 0,83 Prozent auf 158,838 Yen gefallen ist – der Dollar wurde also günstiger, der Yen stärker. Einen ausdrücklichen Zusammenhang mit der Zinsmeldung stellt die Quelle nicht her, die zeitliche Nähe legt ihn aber nahe.

Was ein Ende der Nullzinsphase für Sparer und Unternehmen ändert

Allgemein gilt: Steigen die Leitzinsen einer Notenbank von nahe null, werden Spareinlagen in dieser Währung wieder verzinst, während Kredite für Unternehmen teurer werden. Ob und wie stark das in Japan konkret eintritt, sagt die gelesene Meldung nicht – das ist eingeordnetes Grundwissen, keine Zahl aus der Quelle.

Was daraus folgt

Was daraus folgt: Eine jahrzehntelange Nullzinsphase zu beenden, verändert die Rechnung für alle, die in Yen sparen oder sich in Yen verschulden. Wie schnell sich das auf DAX-Anleger auswirkt, hängt davon ab, wie stark der sogenannte Yen-Carry-Trade betroffen ist – ein Thema, zu dem die heutigen Quellen keine weiteren Zahlen liefern.

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