Die Perth Mint, eine der großen Prägeanstalten für Anlagegold und -silber, verkaufte im August 23.932 Unzen Gold – 22,5 Prozent weniger als im Juli mit 30.871 Unzen und rund 20,6 Prozent weniger als im August 2025. Beim Silber fiel der Rückgang mit 31,3 Prozent zum Vormonat noch deutlicher aus.
Der Preis gleicht die Menge aus
Der durchschnittliche Goldpreis stieg im selben Zeitraum von 4.067 auf 4.411 Dollar je Unze, ein Plus von rund 8 Prozent. Silber verteuerte sich von 58,49 auf 65,22 Dollar. Wer weniger Unzen verkauft, aber zu einem deutlich höheren Preis, kann trotzdem einen ähnlichen Umsatz erzielen – laut Goldreporter blieben die Erlöse im Jahresvergleich stabil bis leicht positiv.
Das Jahr sieht anders aus als der einzelne Monat
Von Januar bis August 2026 verkaufte die Perth Mint 290.077 Unzen Gold, 20,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum; beim Silber liegt das Plus sogar bei 58,1 Prozent auf 6.597.896 Unzen.
Was daraus folgt: Ein einzelner Monatswert kann in die Irre führen, wenn man ihn ohne den Jahresverlauf liest. Der August-Rückgang ist real, ändert aber wenig an einem Jahr, in dem deutlich mehr physisches Gold und Silber verkauft wurde als 2025.
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