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US-Börsen zum Wochenschluss uneinheitlich: Dow im Minus, Nasdaq im Plus

Der Dow Jones schließt den Freitagshandel im Minus, während Nasdaq Composite und S&P 500 zulegen. Ein Beispiel dafür, warum Indizes nicht gleich Indizes sind.

Redaktion IM Invests4 Min. Lesezeit

Der Freitagshandel an der Wall Street endete laut mehreren Tickern von finanzen.net uneinheitlich: Der Dow Jones schloss im Minus, während der S&P 500 „zum Ende des Freitagshandels“ zulegte und der Nasdaq Composite „in der Gewinnzone“ schloss. Die Kursleiste von wallstreet-online zeigt zum Stand Samstagfrüh, 02:20 Uhr, den Dow Jones (US 30) bei minus 0,23 Prozent und den technologielastigen US Tech 100 bei plus 0,56 Prozent.

Drei Indizes, ein Tag, zwei Richtungen

Der Dow Jones fasst 30 große US-Industriewerte zusammen und gewichtet sie nach ihrem Aktienkurs, nicht nach der Größe des Unternehmens. Der Nasdaq Composite und der S&P 500 sind dagegen nach Marktkapitalisierung gewichtet und enthalten deutlich mehr Technologiewerte. Bewegen sich große Technologieaktien anders als der Rest des Marktes, laufen die Indizes auseinander – wie am Freitag geschehen.

dpa-AFX beschrieb die Lage laut onvista knapper: „Wenig Bewegung nach starkem Vortag“. Die Ausschläge blieben demnach insgesamt klein, auch wenn sich Dow und Nasdaq in entgegengesetzte Richtungen bewegten.

Was daraus folgt: Die Schlagzeile „Die Börse ist gefallen“ oder „Die Börse ist gestiegen“ existiert an einem solchen Tag streng genommen nicht – es kommt darauf an, welcher der drei großen US-Indizes gemeint ist.

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