Lernthema
Du bist Gläubiger, nicht Eigentümer
Wer eine Schuldverschreibung kauft, leiht Geld. Der Unterschied zur Aktie: kein Miteigentum, dafür ein Rückzahlungsanspruch – solange der Schuldner zahlen kann.
Worum es geht
Eine Schuldverschreibung ist ein verbrieftes Darlehen. Der Emittent verpflichtet sich, Zinsen zu zahlen und den Nennwert zum Laufzeitende zurückzugeben.
Als Gläubiger stehst du in der Insolvenz vor den Eigentümern – aber hinter den besicherten Gläubigern. Die Rangfolge entscheidet über den tatsächlichen Schutz, nicht das Wort „Anleihe“.
Die Stufen führen von Nennwert, Kupon und Laufzeit über Kursmechanik, Duration und Bonität bis zu Nachrangkonstruktionen, Vertragsklauseln und der Bewertung über Zahlungsströme.
Die drei Stufen
Fang bei Beginner an, wenn du das Thema neu angehst. Wer die Grundlagen kennt, springt direkt weiter – die Stufen sind einzeln lesbar.
Begriffe in diesem Thema
- Schuldverschreibung
- Anleihe
- Kupon
- Emittentenrisiko
- Duration
- Zertifikat