Direkt zum Inhalt springen
IM Invests

Rechner

Rentenlücken-Rechner: Bedarf gegen Erwartung

Wie groß ist der Abstand zwischen gewünschtem Alterseinkommen und erwarteter Rente – und welche Sparrate schließt ihn? Gerechnet wird in heutiger Kaufkraft.

Eingaben

In heutiger Kaufkraft. Als erste Orientierung dienen etwa 80 Prozent des heutigen Nettoeinkommens – wer zur Miete wohnt, liegt oft darüber.

Den Wert liefert der Rentenrechner. Wichtig: netto, nicht der Bruttowert der Renteninformation.

Betriebsrente, Mieteinnahmen, private Rentenversicherung.

Die Rechnung unterstellt, dass das Kapital nach dieser Zeit aufgebraucht ist.

Ergebnis

Nötige monatliche Sparrate

433 €

In heutiger Kaufkraft, um die Lücke von 1.000 € pro Monat zu schließen. Gerechnet mit 2,94 % Realzins.

Bedarf gegen Erwartung

Alle Beträge pro Monat und in heutiger Kaufkraft.

Gewünschtes Alterseinkommen
2.400 €
Erwartete gesetzliche Rente
1.400 €
Weitere Einkünfte
0 €
Verbleibende Lücke
1.000 €
Benötigtes Kapital
212.243 €

In heutiger Kaufkraft, zum Rentenbeginn verfügbar.

Davon schon gedeckt
20.641 €

Vorhandenes Vermögen, real fortgeschrieben.

Noch aufzubauen
191.602 €

Die Basis für die Sparrate oben.

Realzins
2,94 %

Aus 5,0 % Rendite und 2,0 % Inflation.

Lücke zum Rentenbeginn (nominal)
1.641 €

Dieselbe Lücke in Euro von in 25 Jahren.

Zielsumme nominal
348.208 €

Der Betrag, der dann auf dem Konto stehen müsste.

Methodik

Methodik offengelegt

Alles in heutiger Kaufkraft

Der Rechner arbeitet durchgehend mit dem Realzins und gibt alle Ergebnisse in heutigen Euro aus. Das vermeidet die häufigste Schwäche solcher Rechnungen: eine große nominale Endsumme, deren tatsächlichen Wert in 30 Jahren niemand einschätzen kann. Die nominale Zielsumme wird zusätzlich ausgewiesen.

Realzins = (1 + Rendite) / (1 + Inflation) − 1

Mit diesem Satz werden sowohl der Kapitalaufbau als auch die Entnahmephase gerechnet. Die eingegebene Sparrate ist damit ebenfalls in heutiger Kaufkraft zu verstehen.

Die drei Rechenschritte

  1. Monatliche Lücke: gewünschtes Netto minus erwartete gesetzliche Rente minus sonstige gesicherte Einkünfte.
  2. Benötigtes Kapital: der Barwert dieser monatlichen Zahlung über die erwartete Dauer des Ruhestands, abgezinst mit dem Realzins.
  3. Sparrate: die umgestellte Sparplanformel für den Betrag, den vorhandenes Vermögen nicht abdeckt.

Kapitalbedarf = Lücke × (1 − (1 + i)^−n) / i

i ist der reale Monatszins, n die Anzahl der Monate im Ruhestand. Diese Formel unterstellt, dass das Kapital am Ende des Zeitraums vollständig verbraucht ist.

Annahmen und Grenzen

  • Konstante Rendite und Inflation über Jahrzehnte. Beides schwankt in der Realität erheblich.
  • Kapitalverzehr: Das Kapital ist am Ende der eingegebenen Ruhestandsdauer aufgebraucht. Wer länger lebt, braucht mehr – das Langlebigkeitsrisiko ist nicht abgesichert.
  • Kein Sequenzrisiko: Schwache Renditejahre unmittelbar nach Rentenbeginn treffen Entnahmen besonders hart. Eine Rechnung mit konstanter Rendite kann diesen Effekt nicht abbilden.
  • Keine Steuern in der Entnahmephase und keine Produktkosten.